Ich habe meinen Amilo La 1703 zurueck bekommen

Hallo zusammen,

wie ich ja schon vor einer geraumen Weile berichtet hatte, musste ich den Amilo La 1703 zur Reparatur einschicken. Das Problem war, dass der Rechner bei der Verwendung von WLAN unter Microsoft Vista staendig eingefroren ist. Nach knapp drei Wochen bekam ich ihn also zurueck. Auf meine Frage hin, was denn repariert worden sei, sagte man mir das lediglich Windows neu aufgespielt worden waere.

Nun, das hatte ich auch schon selbst mehrfach getestet – leider ohne anhaltenden Erfolg.

Als ich den Amilo daheim einschaltete, da empfing mich Vista mit dem bekannten Kommandozeilen schwarz auf weiss Schirm um mich
anzumeckern – Windows war im Supportzentrum nicht ordnungsgemaess heruntergefahren worden.

Gut, so etwas kann passieren.

Windows startete anschliessend normal und ich konnte mich einloggen. Aus Sicherheitsgruenden habe ich einen normalen Benutzer ohne
Adminrechte angelegt. Mit diesem Benutzer konfigurierte ich den Zugang ueber WLAN zum Internet.
Hierbei wurde der Router gefunden und ich konnte mich ohne Absturz verbinden.

Windows Vista hat mich darauf hingewiesen, dass ich doch bitte wenn moeglich einige kritische Sicherheitsupdates durchfuehren sollte.
Der Rechner kam aus dem Supportzentrum zurueck, mit einem Uralt Vista. Ich musste 34 Updates herunterladen und installieren.

Das finde ich jetzt dann doch etwas unprofessionell.

Meiner Meinung nach wussten die Supportler allerdings, warum sie die Updates nicht installiert hatten… Denn danach fingen die
Probleme wieder an.

Vista brachte den Rechner zum einfrieren, sobald WLAN aktiviert wurde. Der SIS163u Chipsatz war noch im Geraet, hier wa also
wirklich nichts geaendert worden.

Weiterhin musste ich feststellen, dass auf dem Amilo jetzt eine Vista Family Premium Edition installiert war. Ausgeliefert wurde er
allerdings mit einer Basic Version. Der Support hatte mich also ungefragt mit einer Raubkopie versorgt. Vielleicht sollte oich den Fall
direkt Microsoft melden und auf eine Gabe des Dankes aus Redmond hoffen 😉

Fazit: Der Amilo La 1703 wird zwar mit Microsoft Windows Vista ausgeliefert, er ist aber in der Praxis damit nicht korrekt zu
betreiben.

Ein downgrade auf XP ist seitens Microsoft bei der mitgelieferten Family Basic Version nicht moeglich. Eine Ruecknahme des
Geraetes durch die FNAC haette mich mehr Nerven als sonst was gekostet. Also habe ich ihn behalten.

Windows XP Professionel laesst sich von meiner Original CD aus nicht installieren.

Auf einem neuen Acer Aspire war dies problemlos moeglich.

Bei dem Amilo La 1703 lande ich mit einem pci.sys Fehler im Bluescreen. Das koennte eventuell daran liegen, dass die XP-CD
kein neueres Servicepack mitbringt. Ich kenne die Moeglichkeit, eine CD mit integriertem Servicepack zu erstellen, hierzu habe
ich allerdings nach all den Versuchen und dem Aerger keine Lust mehr.

Diesen Beitrag verfasse ich zwar auf dem Amilo, allerdings auf einem voellig Microsoft befreiten Rechner.

Aktuell bin ich per WLAN ueber ein openSUSE 10.3 online.

Soviel erst einmal zu diesem Thema. Linux auf dem Amilo wird in weiteren Beitraegen behandelt werden.

Mein Amilo La 1703 ist auf Reisen…

Es ist soweit. Gestern habe ich meinen Fujitsu Siemens Amilo 1703 in die Reparatur eingeschickt. Warum? Nun, so wie es scheint, haben sehr viele dieser Notebooks ein grundsaetzliches Problem. Und zwar handelt es sich um die unter Windows (Vista 32) per ACPI verteilten IRQs. Augenscheinlich erhalten mehrere Geraete den selben IRQ. Normalerweise sollte das unter Vista funktionieren. Hier in diesem speziellen Falle jedoch fuehrt es dazu, dass das System einfriert. Es friert genau dann ein, wenn man WLAN / WIFI einschaltet. Per Funktionstaste + 2 laesst sich am Amilo 1703 das integrierte WLAN Modul aktivieren. In meinem Geraet wurde der SIS Chip verbaut. Im Detail handelt es sich um einen SIS163u Adapter. Ich habe saemtliche verfuegbaren Treiber getestet. Den Treiber des Herstellers des WLAN Moduls, also SIS sowie den Treiber der FSC Support Homepage. Insgeamt dreimal habe ich Vista neu eingespielt. Keine der Konfigurationen lief stabil. Entweder friert das System nach einer unbestimmten Zeit ein (ca. 20% aller Faelle) oder sofort nach Aktivierung (ca. 80% aller Faelle) des WLANs. Falls WLAN waehrend des Startvorgans von Vista bereits aktiv ist, friert das System ein, sobald die WLAN Treiber geladen werden. Eine andere, seltener vorkommende Variante ist Folgende: Der WLAN Treiber wird geladen, Vista zeigt in der Startleiste das WLAN – Icon an und man kann sich die erkannten Funknetzwerke anzeigen lassen. Sobald man jedoch die Verbindung zu einem der Funknetzwerke herstellen will, unabhaengig davon, ob es sich um ein freies oder ein geschuetztes Funknetz handelt, friert das geraet ein.

Ein Abschalten der ACPI Funktionalitaet ist mir unter Vista nicht gelungen. Es ist auch nicht unbedingt ratsam, bei einem Notebook auf diese Funktion zu verzichten. Gerne jedoch haette ich zumindestens die Moeglichkeit eines Tests gehabt. Im Geraetemanager wird unter ‚Computer‘ nur der ACPI Rechner angezeigt.

Ein Test mit einer Knoppix Live CD brachte keine Probleme. Ich ging sogar soweit, dass ich Knoppix auf eine 2. Partition installiert habe. Der GRUB Bootmanager erkannte Vista und gab mir anschliessend die Auswahl zwischen dem Linux und Vista. Vista liess sich auch immer starten. Mittels NDIS Wrapper habe ich einen Windows XP Treiber fuer den SIS163u Chipsatz eingebunden. Die Karte wurde erkannt, vorhandene Funknetze wurden angezeigt. Das System ist nie eingefroren. Es ist mir jedoch nicht gelungen, den Rechner mit einem der Funknetze zu verbinden. Das in Knoppix integrierte Programm zur Verwaltung der WLANs hat eine Schaltflaeche, die es einem erlauben soll auf eines der angezeigten Funknetze zu wechseln. Diese Schaltflaeche war bei mir immer ausgegraut.
Vielleicht hat hier jemand eine Idee, denn ich beabsichtige wieder ein Linux parallel zu Vista auf dem Rechner zu installieren.

Mir kam auch die Idee im BIOS die IRQs manuell zuzuweisen. Leider handelt es sich bei der Phoenix BIOS Version um eine gebrandete FSC Version. Hier ist der Bereich zur Verwaltung der IRQs nicht zugaenglich.

Mich wuerde interessieren, ob schon jemand Erfahrungen mit OpenSuSe auf dem Amilio LA 1703 hat.

Hier noch einige Hilfreiche Links fuer Amilo Benutzer:

Das Amilo Nutzerforum Hier klicken
Die FSC Supportseite fuer Treiber etc. Hier klicken
Ubuntuusers.de Forum Thread zum Amilo + SIS163u Hier klicken
Noch ein Thread fuer Ubuntu und diverse Probleme mit dem La 1703 Hier klicken
SIS Treiber download Hier klicken

PS
Wenn ich mir die Probleme mit diesem Notebook der anderen Nutzer in diversen Foren so durchlese, dann kommen mir Zweifel, ob ich die richtige Wahl getroffen habe.

Gerade eben…

…meldet mir Vista in einem kleinen bunten Fensterchen, dass der Panda Host Service aufgrund eines Problemes geschlossen wurde. Man wuerde mich benachrichtigen, wenn das Problem behoben sein.

Kurz darauf meldet Panda das die Firewall aus sei und ich sie zu meinem eigenen Schutz doch bitte wieder aktivieren solle.

Nur leider scheint das auf Grund des fehlenden Host Services nicht mehr moeglich zu sein.
Ich frage mich langsam aber sicher, ob ich wirklich weiterhin Vista benutzen will.

Kubuntu ist auch schoen bunt und belastet das kleine Siemens Notebook sicherlich weniger. Das mit der nicht erkannten Wlan Karte kann man wohl mit einem ndisWrapper oder so fixen.

Noch 2 solche Geschichten von Vista wie gerade eben und ich steige wirklich um.

Wer hat aehnliche Erfahrungen gemacht?

Vista – Back to the roots ;-)

Hallo zusammen,

weiter unten habe ich ja schon beschrieben, mit welcher Hardware ich dieses Blog pflege – auf was fuer einem PC das Betrebssystem laueft, mit dem ich online gehe.

Heute rege ich mich etwas ueber das mitgelieferte Microsoft Vista Basic Family Edition auf.

Seit Microsoft Windows XP hatte ich eigentlich kaum noch einen Bluescreen gesehen. Ehrlich, ich kann mich nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal war.

Doch dank Vista kommen die alten Zeiten zurueck!

Ein Bluescreen vor dem booten – einfach so – aus heiterem Himmel.
Warum? Ich habe nichts neu installiert und auch kein neue Hardware angeschlossen.
Dieser Vorgang wiederholte sich die letzten Tage einige Male.

Nach dem Start lief Vista dann verdaechtig rund.

Bis ich die Meldung praesentiert bekam, dass meine Vollversion des Antivirensystems „zerstoert“ worden waere.

Das Ende vom Virenscanner... Das Ende vom Antivirusprogramm

Danach konnte ich keine andere Antivirensoftware mehr installieren. Die jeweiligen Setupprogramme verabschiedeten sich mit dll crashs oder angeblich nicht vorhandenen Schreibrechten.

Ein Onlinescan mit Hilfe von Bitdefender foerderte ausser einigen Spywarecookies nichts zu Tage.

Intensives Googlen bracht den Hinweis auf den Install Shield Manager sowie zerschossenen Pfaden. Loesungsvorschlaege waren aber nur fuer XP oder kleiner zu finden. Und da auch nur in Form von Registryhacks.

Ein durchgefuehrter Regclean mit CCleaner und einem weiteren Vertreter der Registry-Reparaturprogramme brachte keinen Erfolg.

Einzig Windows One Care liess sich noch installieren, fuehrte einen Scan durch und ward beim naechsten Booten nicht mehr gesehen. Also einfach weg. So wie wenn ich es nie installiert haette…

Da der Rechner noch recht neu ist, und ich noch nicht wirklich viele Daten auf dem Teil hatte, ging ich den harten, steinigen Weg – Recovery CD’s raus und alles neu intalliert.

Mittlerweile, also vor der Neuinstallation hatte ich mir Rising Antivirus gekauft, da das auf dem XP Notebook super laueft und ich in die Avira Vollversion kein Vertrauen mehr hatte.

Nachdem das System also frisch aufgesetzt war, habe ich als erstes Rising Antivirus und die Rising Firewall installiert. Das ging auch soweit gut, der Fehler war beseitigt. Windows meldete mir, dass die Antivirensoftware abgelaufen sei. Da hat es mich dann doch etwas genervt, dass ich Mitte Oktober ein Produkt online kaufe, downloade und eine Version vom April bekomme.

Netterweise meinte Rising Anivirus nun, es sei ein Update vorhanden und forderte mich auf, selbiges herunter zu laden. Tja was soll ich sagen: Rising hat zwar auf dem Risingserver die Notwendigkeit eines Updates festgestellt, konnte sich aber danach _nie_ mehr mit dem Server verbinden. Also kein Update auf die aktuelle Version moeglich.

Das Ganze kostete mehrere Stunden meines Lebens und unheimlich viele Nerven.

Momentan habe ich die Demovesion von Panda Antivirus installiert und hier klappt soweit alles.

Vielleicht koennen mir ja die geneigten Leser Ihre Erlebnisse mit Vista und Antivirensoftware im Kommentar mitteilen. Ich bin auch offen fuer Empfehlungen, welche Antivirensoftware gut ist. Ich habe mich schon durch einige Tests gelesen aber hmm. Erfahrungsberichte aus dem Alltag sind da doch naeher an der Realitaet als ein Laborrechner.

Bis zum naechsten Bluescreen also. 

Auf welchem Rechner tippe ich eigentlich diese Zeilen?

Seit kurzem bin ich stolzer Eigentuemer eines tragbaren Computers 🙂

Eigentlich wollte ich ja einen Mac aber wenn ich mir die Preise so anschaue…

Jetzt ist es ein recht guenstiges Windows Vista basiertes Rechnerlein von Fujitsu Siemens geworden.
Fur „nur“ 499 Euro hab ich mir einen LA-1703 geleistet.

Ein Rechner mit einem

AuthenticAMD
Mobile AMD Sempron(tm) Processor 3500+ [x86 Family 15 Model 76 Stepping 2]

sowie 1GB RAM und einer (glaub ich) 120er Platte – bin grad zu faul um nach zu schauen.

Den Kleinen kann ich nur empfehlen, bislang bin ich was Qualitaet, Treiber und unabhaengige Forumsunterstuetzung angeht, voll zufrieden.

Hier gibt es weitere Informationen.