Mit open SUSE 10.3 und dem Amilo LA 1703 per WLAN ins Internet

Hallo zusammen,

wie gesagt, mein Amilo ist frei von jeglicher Microsoft Software. Noch nicht gesagt habe ich allerdings, welche Linux Distribution ich installiert habe.

Nach einigen Tests angefangen mit Knoppix Live und anschliessend einer Fesplatteninstallation der Knoppix CD bin ich ueber Ubuntu/Kubuntu und Mandrake sowie Fedora Werewolf zu openSUSE in der Version 10.3 gekommen.

Zu Kubuntu noch eine Bemerkung: Vor der Reparatur des Amilos, bei der ja angeblich nur Vista neu aufgespielt wurde, konnte ich Kubuntu ueber die CD installieren und auch ohne Probleme den xserver starten, um KDE zu nutzen. Nach der Reparatur ging eben das nicht mehr. Nach jeweils 6 Versuchen den xserver zu starten brach Kubuntu ab. Auch ich brach dann ab, jedoch nur meine Versuche mit Kubuntu.

Mandrake war auch vor der Reparatur, es gelang mir jedoch nie per ndiswrapper den SIS163u zur Zusammenarbeit zu bewegen. Mandrake ist also auch ausgeschieden.

Nach der Reparatur habe ich Fedora Core8 Werewolf installiert.
Hier hat sich sowohl Gnome als auch KDE ohne Probleme starten lassen, jedoch auch hier (fuer mich) keine Moeglichkeit per WLAN zu surfen.

In einem Linuxheft lag eine openSUSE 10.3 DVD bei. Suse kannte ich schon aus den alten Tagen. Direkt nach der DLD hatte ich damals mit Suse experimentiert, bin dann aber doch bei der Windows Fraktion geblieben.
Yast war eigentlich immer schon relativ bequem, auch wenn man gegenueber eines „reinen“ Linux wohl mit einigen Eigenheiten kaempfen muss, wie veraenderte Standardpfade oder verschlimmbesserte Installationen ehemals manuell eingerichteter Programme.

Yast hin oder her, vielleicht ist das ja jetzt besser geworden, ich muss zugeben, in den Jahren der w2k und XP Nutzung habe ich die Diskussionen zu dieser Thematik nicht weiter verfolgt.

Also ich habe die DVD eingelegt, die Installationsroutine hat dem Werewolf die silberne Kugel verpasst und einige Zeit spaeter habe ich openSUSE auf dem Amilo gehabt. Auch hier keine Probleme mit der grafischen Darstellung. Ich habe mich fuer KDE entschieden und der startet klaglos.

Doch es verfolgt mich das alte Problem: WLAN ist unmoeglich, noch nicht einmal die Hardware wird erkannt. Da ich nicht sofort aufgebe, begann auch hier wieder die Suche nach Loesungen im Netz. Und siehe da, in einem Forum habe ich eine sehr gute, detaillierte Anleitung fuer einen Amilo XA-1526 gefunden. Diese Anleitung funktioniert auch mit dem Amilo LA 1703. Endlich ohne Kabel ins Netz! Bei mir verlangt der Knetworkmanager jedoch immer eine manuelle Eingabe der SSID und des WPA Passwortes. Genauso wie KWallet danach das Passwort zum oeffnen der Brieftasche haben will. Aber egal, wichtig ist das Ergebnis.

Ein Problem habe ich aber auch unter openSUSE noch: Die integrierte Soundkarte wird zwar erkannt, aber ich bekomme weder ueber Lautsprcher, noch ueber Kopfhoerer einen Ton zu hoeren. Das Mikrofon nimmt auch nichts auf. Mit allen sehr vielen Reglern habe ich schon herumgespielt, leider ohne Erfolg. Wer hier einen Tipp hat, der moege sich bitte erbarmen und ihn im Kommentar hinterlasen.

Hier jetzt der Link zur Anleitung: Mit open SUSE 10.3 und dem Amilo LA 1703 per WLAN ins Internet – eine Anleitung

Viel Erfolg und viel Spass mit der neuen drahtlosen Freiheit!

Mein Amilo La 1703 ist auf Reisen…

Es ist soweit. Gestern habe ich meinen Fujitsu Siemens Amilo 1703 in die Reparatur eingeschickt. Warum? Nun, so wie es scheint, haben sehr viele dieser Notebooks ein grundsaetzliches Problem. Und zwar handelt es sich um die unter Windows (Vista 32) per ACPI verteilten IRQs. Augenscheinlich erhalten mehrere Geraete den selben IRQ. Normalerweise sollte das unter Vista funktionieren. Hier in diesem speziellen Falle jedoch fuehrt es dazu, dass das System einfriert. Es friert genau dann ein, wenn man WLAN / WIFI einschaltet. Per Funktionstaste + 2 laesst sich am Amilo 1703 das integrierte WLAN Modul aktivieren. In meinem Geraet wurde der SIS Chip verbaut. Im Detail handelt es sich um einen SIS163u Adapter. Ich habe saemtliche verfuegbaren Treiber getestet. Den Treiber des Herstellers des WLAN Moduls, also SIS sowie den Treiber der FSC Support Homepage. Insgeamt dreimal habe ich Vista neu eingespielt. Keine der Konfigurationen lief stabil. Entweder friert das System nach einer unbestimmten Zeit ein (ca. 20% aller Faelle) oder sofort nach Aktivierung (ca. 80% aller Faelle) des WLANs. Falls WLAN waehrend des Startvorgans von Vista bereits aktiv ist, friert das System ein, sobald die WLAN Treiber geladen werden. Eine andere, seltener vorkommende Variante ist Folgende: Der WLAN Treiber wird geladen, Vista zeigt in der Startleiste das WLAN – Icon an und man kann sich die erkannten Funknetzwerke anzeigen lassen. Sobald man jedoch die Verbindung zu einem der Funknetzwerke herstellen will, unabhaengig davon, ob es sich um ein freies oder ein geschuetztes Funknetz handelt, friert das geraet ein.

Ein Abschalten der ACPI Funktionalitaet ist mir unter Vista nicht gelungen. Es ist auch nicht unbedingt ratsam, bei einem Notebook auf diese Funktion zu verzichten. Gerne jedoch haette ich zumindestens die Moeglichkeit eines Tests gehabt. Im Geraetemanager wird unter ‚Computer‘ nur der ACPI Rechner angezeigt.

Ein Test mit einer Knoppix Live CD brachte keine Probleme. Ich ging sogar soweit, dass ich Knoppix auf eine 2. Partition installiert habe. Der GRUB Bootmanager erkannte Vista und gab mir anschliessend die Auswahl zwischen dem Linux und Vista. Vista liess sich auch immer starten. Mittels NDIS Wrapper habe ich einen Windows XP Treiber fuer den SIS163u Chipsatz eingebunden. Die Karte wurde erkannt, vorhandene Funknetze wurden angezeigt. Das System ist nie eingefroren. Es ist mir jedoch nicht gelungen, den Rechner mit einem der Funknetze zu verbinden. Das in Knoppix integrierte Programm zur Verwaltung der WLANs hat eine Schaltflaeche, die es einem erlauben soll auf eines der angezeigten Funknetze zu wechseln. Diese Schaltflaeche war bei mir immer ausgegraut.
Vielleicht hat hier jemand eine Idee, denn ich beabsichtige wieder ein Linux parallel zu Vista auf dem Rechner zu installieren.

Mir kam auch die Idee im BIOS die IRQs manuell zuzuweisen. Leider handelt es sich bei der Phoenix BIOS Version um eine gebrandete FSC Version. Hier ist der Bereich zur Verwaltung der IRQs nicht zugaenglich.

Mich wuerde interessieren, ob schon jemand Erfahrungen mit OpenSuSe auf dem Amilio LA 1703 hat.

Hier noch einige Hilfreiche Links fuer Amilo Benutzer:

Das Amilo Nutzerforum Hier klicken
Die FSC Supportseite fuer Treiber etc. Hier klicken
Ubuntuusers.de Forum Thread zum Amilo + SIS163u Hier klicken
Noch ein Thread fuer Ubuntu und diverse Probleme mit dem La 1703 Hier klicken
SIS Treiber download Hier klicken

PS
Wenn ich mir die Probleme mit diesem Notebook der anderen Nutzer in diversen Foren so durchlese, dann kommen mir Zweifel, ob ich die richtige Wahl getroffen habe.